FSME Impfung

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Allgemeines

FSME wird von Zecken übertragen. Wie unten jedoch erläutert, ist die Gefahr, durch einen Zeckenbiss an FSME zu erkranken, äusserst  gering. Die Wahrscheinlichkeit jedoch, an Borreliose zu erkranken, liegt sehr viel höher. Hier handelt es sich um eine bakterielle Erkrankung, für die in den USA schon ein Impfstoff auf dem Markt war, der jedoch zu starken Nebenwirkungen führte. Er wurde 2002 vom Markt genommen.

In der Schweiz werden jährlich zwischen 60 und 123 Fälle von Zecken-Enzephalitis gemeldet. In Deutschland sind es jährlich etwa 200 Fälle, im Jahre 2005 gab es in Deutschland einen Anstieg auf über 400, im Jahre 2006 auf 547, in der Schweiz 2005 auf 200 Fälle.

Die FSME Impfung ist eine Impfung mit erhebelichen Nebenwirkungen. Häufig wird von neurologischen Erkrankungen nach der FSME Impfung berichtet.

Erreger
 

Erreger ist das FSME Virus, dessen Wirt Zecken sind. Nur sehr wenige Zecken enthalten überhaupt diesen Erreger.(Viel häufiger übertragen sie die Borreliose). In Zeckengebieten, wie z.B. Baden Württemberg steigt die Häufigkeit auf 1:1000 an, ansonsten liegt sie bei 1:20000. Das Virus kann nur in Zecken überleben, die unter 1000 m Meereshöhe vorkommen.


Krankheitsbild

Bei 60-70% der Personen, die von einer infizierten Zecke gebissen werden, passiert überhaupt nichts. 20-30 % haben grippeähnliche Symptome und bei nur 5-10% ist das Nervensystem betroffen.
Inkubationszeit ist etwa 7-10 Tagen, in Einzelfällen auch länger. Es kommt zunächst zu Fieber, Kopf-und Gliederschmerzen und nach einer fieberfreien Zeit zu einem erneuten Fieberanstieg nach 4-6 Tagen mit Kopfschmerzen und meningealen Zeichen.



Etwa 5 Prozent der Infizierten erkranken an einer gutartigen Hirnhautentzündung, weitere 5 Prozent an einer Meningoenzephalitis, also einer Entzündung, die zusätzlich auch des Gehirn betrifft. Allein bei dieser Komplikation ist mit schweren Verläufen und bleibenden Schäden oder Todesfällen zu rechnen. Erste Symptome sind Schläfrigkeit oder Bewusstlosigkeit, Krampfanfällen und/oder Lähmungen.

Kinder

Laut dem Paul-Ehrlich Institut "verläuft die FSME- Erkrankung im Kindesalter im Vergleich zum Erkrankungsverlauf bei Erwachsenen leichter und heilt fast immer ohne Folgeschäden aus. Bleibende neurologische Schäden sind eine Rarität."

Auch das Robert-Koch Institut meint, dass bei Kindern und Jugendlichen die FSME-Krankheit nahezu ausnahmslos gutartig verläuft. „Schwere Krankheitsverläufe werden fast nur bei Erwachsenen beobachtet“ (RKI (Robert Koch Institut): Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). RKI-RatgeberInfektionskrankheiten–MerkblätterfürÄrzte.Stand:28.04.2006 http://www.rki.de/nn_196658/DE/Content/Infekt/EpidBull/Merkblaetter/Ratgeber__Mbl__FSME.html).

Im Deutschen Ärzteblatt wurde im August 2004 berichtet: „Die Prognose der FSME bei Kindern ist unter Berücksichtigung der eigenen Erhebungen und der in den letzten 30 Jahren publizierten Daten als günstig zu beurteilen. [...] Auffälligerweise fanden sich Defektheilungen nach einer FSME bei unter Sechsjährigen nur bei solchen Kindern, die nach einem Zeckenstich eine passive Immunisierung erhalten hatten und/oder unter dem anfänglichen anfänglichen Verdacht einer bakteriellen Meningitis zusätzlich zur Antibiose auch eine Behandlung mit hoch dosiertem Dexamethason [Kortisonpräparat] bekommen hatten“ (Kaiser R: Frühsommer-Meningoenzephalitis: Prognose für Kinder und Jugendliche günstiger als für Erwachsene. Dtsch Ärztebl 2004, 101:A-2260).

Unter 371 slowenischen Kindern im Alter von 0 – 15 Jahren mit nachgewiesener FSME kam es zu keinem einzigen schweren Verlauf mit bleibenden Schäden oder Todesfolge (Lesnicar, G., Poljak, M., Seme, K., Lesnicar, J.: Pediatric tick-borne Encephalitis in 371 cases from an endemic region in Slovenia, 1959 to 2000. Pediatr Infect Dis J 2003, 22(7):612-7).

In der deutschen Literatur gibt es nur einen Bericht über FSME-Folgeschäden bei einem Kind, nämlich bei einem 12jährigen Buben (AT 2001/4). Einzelfallberichte von Lähmungen, Epilepsie oder Verhaltensauffälligkeiten nach FSME bei Kindern liegen aus Österreich und Slowenien vor (DAKJ (Deutsche Akademie für Kinder und Jugendmedizin): Prävention der FSME. Stellungnahme der Kommission für Infektionskrankheiten und Impffragen der DAKJ. Kinderärztl. Prax 2004, 4:259-261).

Therapie

Jede Zecke sollte sofort entfernt werden. Hierbei kein Öl oder andere Stoffe verwenden, die die Zecke abtöten. Dadurch entleert sich nämlich der Mageninhalt der Zecke in die Haut und kann eine Infektion fördern. Die Zecke sollte stattdessen mit einer Zeckenzange sorgfältig herausgezogen werden. Die Therapie erfolgt symptomatisch. Bei Kindern verläuft die Erkrankung eher gutartig und das Risiko an FSME zu erkranken, ist bei Kindern deutlich niedriger als bei Erwachsenen. (http://www.BAG.admin.ch/infreporting/)
Komplikationen

Die Meningoenzephalitis führt bei 1 bis 2 Prozent zum Tod, bei 3 bis 11 Prozent kommt es zu bleibenden Beschwerden wie Konzentrationsstörungen, Müdigkeit oder chronischen Kopfschmerzen. Selten bleiben Lähmungen zurück, vor allem bei älteren Menschen (EB (Epidemiologisches Bulletin) 1999: Ratgeber Infektionskrankheiten – Frühsommer-Meningoenzephalitis).

Häufig kommt es selbst nach schweren Verläufen zur völligen Ausheilung (Arzneitelegramm 1996,6). Das Risiko einer bleibenden Schädigung durch die FSME-Erkran­kung nach einem Zeckenstich in den Naturherden Süddeutschlands liegt rein rechnerisch zwischen 1: 15.000 und 1:150.000, das Risiko einer tödlichen FSME-Erkrankung zwischen 1:100.000 und 1:1 Million. Jährlich wird in Deutschland durchschnittlich ein Todesfall registriert (GBE (Gesundheitsberichterstattung des Bundes): Sterbefälle 1980 – 1997. http://www.gbe-bund.de/oowa921-install/servlet/oowa/aw92/dboowasys921.xwdevkit/xwd_init?gbe.isgbetol/xs_start_neu/374381498/52530306).

Hirnfunktionsstörungen mit Bewegungsstörungen und Störungen der Sinnesorgane kommen nur bei 1 von 80000 schwer Erkrankten vor(Roggendorf, M., Girgsdies, O. E.Rosenkranz, G Epidemiologie und Prophylaxe der Frühsommermeningitis; DIe gelben Hefte 1994, 2: 74-80).
Immunität

Eine Immunität besteht nach durchgemachter Krankheit lebenslang.

Verbreitung der FSME

Zecken, die das FSME-Virus übertragen, kommen nur in ganz bestimmten Gebieten(Naturherde) vor. In diesen sind aber nur durchschnittlich jede 100. bis 1000. Zecke betroffen (BfR 2003). Über 1000m Meereshöhe kommt die FSME nicht mehr vor, da die Durchschnitttemperatur zu niedrig ist. Dies kann sich aber in naher Zukunft durch die ansteigenden Temperaturen ändern.

Hauptverbreitungsgebiet der FSME in Europa sind Russland, die baltischen Länder, Südostschweden, Ungarn, Polen, Slowenien, Tschechien, die Slowakei und Ostösterreich (Verbreitungskarte: www.meb.uni-bonn.de/giftzentrale/fsme2002/eu.html ).

Kein FSME-Risiko besteht auf der Iberischen Halbinsel, in Großbritannien, den Beneluxländern und ­Dänemark. In Frankreich, Italien und Griechenland kommen nur vereinzelt Fälle vor.

In der Schweiz befinden sich Endemiegebiete im Norden und in Liechtenstein. Zwei Hauptendemiegebiete sind erkannt worden, eins in der Zentralschweiz, das andere im oberen Rheintal. Abseits der bekannten Endemiegebiete in den Regionen Schaffhausen, Thun und Biel-Ins,
sind in den letzten 20 Jahren weitere entdeckt worden. Diese befinden sich an den Ufern des Zürichsees und in der Region Chur und in Liechtenstein. www.rki.de/cln_048/nn_196658/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2003/07__03,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/07_03.pdf

In Deutschland sind vor allem Bayern und Baden-Württemberg betroffen:

Bayern: der südliche Bayerische Wald, Niederbayern entlang der Donau ab Deggendorf (besonders der Landkreis Passau) sowie entlang der Flüsse Paar, Isar (ab Landshut), Rott, Inn, Vils und Altmühl. Einziges Hochrisikogebiet in Bayern ist der Landkreis Passau. Einzelne Fälle traten in Mittel- und Oberfranken auf.

Baden-Württemberg: gesamter Schwarzwald (Gebiet zwischen Pforzheim, Offenburg, Freiburg, Villingen, Tübingen, Sindelfingen), in Gebieten entlang der Flüsse Enz, Nagold und Neckar sowie entlang des Oberrheins und oberhalb von Kehl bis zum westlichen Bodensee (Konstanz, Singen, Stockach). Hochrisikogebiete sind hier die Landkreise Calw, Ortenau-Kreis, Emmendingen, Breisgau-Hochschwarzwald, Rottweil, Waldshut, Konstanz und der Stadtkreis Freiburg. Ein Gebiet mit besonders häufigem FSME-Vorkommen ist das Dreisamtal bei Freiburg mit jährlich etwa fünfzehn Erkrankungsfällen unter 21.000 Einwohnern.

Einzelfälle von FSME wurden im hessischen Odenwald, in Rheinland Pfalz und an der Saale in Thüringen regis­triert.

So genannte FSME-Verbreitungskarten sind ein Anhaltspunkt für Risikogebiete, wobei zwischen 2006 und 2007 signifikante Umdefinitionen stattgefunden haben, was zur einer wesentlich höheren Zahle von Risikogebieten geführt hat. Risikogebiete sind nach neuer Definition (EB (Epidemiologisches Bulletin): Stellungnahme des RKI zu FSME-Impfungen. EB 2007, 17:150-151) Stadt- oder Landkreise mit mehr als einer Erkrankung pro 100.000 Einwohner innerhalb von fünf Jahren (Risiko > 1:500.000). Dies traf 2006 auf 80 Kreise in Deutschland zu. Die Grenze ist auch nach Auskunft des Robert-Koch-Instituts bereits „sehr niedrig angesetzt“ ((EB (Epidemiologisches Bulletin): Stellungnahme des RKI zu FSME-Impfungen. EB 2007, 17:150-151))

Seit 2007 wird nicht mehr zwischen Risiko- und Hochrisikogebieten unterschieden, was die informierte Entscheidung für oder gegen die FSME-Impfung erschwert.

Zu Risikogebieten werden seit 2007 auch Kreise erklärt, die ursprünglich keine Risikogebiete waren, die jedoch an Kreise grenzen, deren gemeinsam berechnetes Risiko über den besagten 1:100.000 liegt. Auf diese Weise sind im Jahr 2007 bundesweit 33 Kreise neu als Risikogebiet eingestuft worden, darunter sogar drei Kreise (Stadt Mannheim, Stadt Ansbach, Hohenlohekreis), in denen noch nie eine FSME aufgetreten ist.

Diese Neudefinition ist sehr verwirrend und wenig hilfreich, wenn man bedenkt, dass die Zunahme von FSME-Erkrankungen in den letzten Jahren fast ausschließlich auf Zeckenstichen in den bereits bekannten Risikogebieten beruht.

Das arznei-telegramm schreibt in 38. Jahrgang, 13. Juli 2007 7/2007: "Die Wahrscheinlichkeit", nach Zeckenstich in FSME-Risikogebieten an einer voll ausgeprägten FSME zu erkranken, ist "sehr niedrig" und liegt "geschätzt in Abhängigkeit von der Zeckendurchseuchung zwischen 1 : 10.000 (Zeckendurchseuchung ca. 0,1%) und 1 : 300 (Zeckendurchseuchung ca. 3,5%)"

Öffentliche Impfempfehlung für FSME

Die STIKO empfiehlt die FSME-Schutzimpfung für Personen, die in Risikogebieten wohnen oder arbeiten und für die das Risiko eines Zeckenstiches besteht. Da mehr als 15 Prozent der FSME-Erkrankten ihre Infektion außerhalb ihres Heimatkreises erwerben, schließt die STIKO in ihre Empfehlung auch Personen ein, die sich aus anderen Gründen in Risiko­gebieten aufhalten: „Bürger, die sich in ihrer Freizeit in Risikogebieten aufhalten und dort verhaltensbedingt das Risiko eines Zeckenstiches tragen, haben ein erhöhtes Infektionsrisiko und sollten sich deshalb gegen FSME impfen lassen. Auch Urlauber aus anderen Bundesländern, die sich vorübergehend in den Risikogebieten, z. B. in Baden-Württemberg oder Bayern aufhalten, können ein entsprechendes Infektionsrisiko tragen, das durch eine zeitgerechte Schutzimpfung minimiert werden kann.“ (EB 2007,15).

Impfstoff

Auf Hühnereiern gezüchtete und abgetötete FSME -Viren, plus Aluminiumhydroxid, Thiomersal, Formaldehyd, Antibiotika (je nach Hersteller). Gefahr von Allergieauslösung durch Hühnereiweissspuren sind möglich. Der Impfstoff muss insgesamt dreimal gegeben werden.

Immunität

Ein Impfschutz ist nicht 100% nachgewiesen.

So berichtet die Sozialversicherungsanstalt der Bauern in Österreich , dass es zwischen 1984 und 1995 trotz entsprechender Steigerung der Durchimpfungsrate gegen FSME keinen signifikanten Rückgang der FSME-Fälle gegeben hat(ZiegelbeckerR., Graz, 12.6.1997)

Bis heute gibt es keine kontrollierten Studien der Hersteller, die einen Wirksamkeitsnachweis der FSME Impfung belegen (Plotkin &Orenstein, Vaccines, Sauders Press, 3rd edition, 1999)

Nebenwirkungen, Impfkomplikationen und Impfschäden der FSME Impfung

In vielen Ländern wurden FSME Impfungen aufgrund schwerer Komplikationen zurückgenommen und mittlerweile wieder durch neue Impfstoffe ersetzt, deren Unbedenklichkeit noch nicht ausreichend geprüft worden ist. Langzeitstudien zu diesen Impfstoffen fehlen völlig.


Neben örtlichen Reaktionen an der Einstichstelle kann es zu Fieber, Kopfschmerzen,allergischen Reaktionen und Gelenkschmerzen kommen. Gravierender sind Schwächungen des Immunsystems, Meningitis, Lähmungen und Guillain-Barré-Syndrom(Nervenerkrankung)

Eine Meningitis tritt beim FSME Impfstoff sehr häufig bei einem von 1000 Impfdosen auf. Führt man die drei empfohlenen Impfungen durch, steigt das Risiko stark an.(Martin Hirte: Impfen : Pro& Contra S. 248).

Im Arzneitelegramm wurde 1995 gemeldet , dass die Impfung Schübe von Autoimmunerkrankungen auslösen kann und auch Fälle von Multipler Sklerose nach Impfung wurden gemeldet (AT Arzneitelegramm Multiple Sklerose nach FSME Impfung AT 19953:32)

Die abolute Zahl von neurologischen Komplilkationen sind leider unbekannt. Im Beipackzettel von ENCEPUR ist zu lesen: „In Einzelfällen Erkrankungen des zentralen und peripheren Nervensystems, aufsteigende Lähmung bis zur Atemlähmung (Guillain-Barré-Syndrom). Nach heutigem Kenntnisstand kann nicht sicher ausgeschlossen werden, dass es bei Vorliegen einer Autoimmunerkrankung (z.B. Multiple Sklerose oder Lupus erythematodes) oder bei einer entsprechenden genetischen Disposition in seltenen Fällen nach der Impfung zu einem Schub der Erkrankung kommen kann“.

Beim Impfstoff FSME-Immun klingt es ähnlich: „Sehr selten Nervenentzündungen unterschiedlichen Schweregrades... in seltenen Fällen entzündliche Reaktion des Gehirns. Wie bei jeder Stimulation des Immunsystems ungünstige Beeinflussung einer Autoimmunerkrankung wie z.B. Multiple Sklerose oder Iridozyklitis möglich“.

Das arznei-telegramm veröffentlichte am 13. Juli 2007 in Heft 7/2007 folgende Statements zur FSME Impfung:

Studien mit direkten Vergleichen von Nutzen und Schaden der angebotenen FSME-Vakzinen (ENCEPUR, FSME-IMMUN) fehlen.
Die aktuellen Impfstoffe scheinen besser verträglich zu sein als die Vorläufervakzinen, die wegen Unverträglichkeit zurückgezogen werden mussten (a-t 2001; 32: 41-3). Aber auch in Verbindung mit den neueren Produkten wird über Verdacht auf schwerwiegende Impfkomplikationen berichtet, beispielsweise Krampfanfälle. In Gebieten mit geringem Infektionsrisiko kann die Gefährdung durch die Impfung daher größer sein als durch die Infektion. Bei naturnahen Aufenthalten in tatsächlichen Risikogebieten erscheint zumindest für Ältere die Nutzen-Schaden-Abwägung eher positiv. "Harte" Evidenz aus Studien mit klinischen Endpunkten liegt jedoch nicht vor.

FSME Impfstoff: Nebenwirkungen bei Kindern

"Die Impfung von Kindern bis zum vollendeten 3. Lebensjahr ist nur unter Beachtung einer besonders sorgfältigen individuellen Nutzen-Risikoabwägung angezeigt" (http://www.PEI.de/professionals/encepur_kinder.pdf). Diese Aussage des Paul Ehrlich Institutes spricht dafür, dass der Impfstoff nicht unproblematisch ist.
Im Juni 2000 wurde vom Paul Ehrlich Institut wegen einem anderen FSME Impfstoffes folgende Meldung an Ärzte rausgegeben:"Der Impfstoff darf nur noch Impflingen gegeben werden, die älter als 36 Monate sind und sich in einem nach offizieller Empfehlung ausgewiesenen FSME-Hochrisikogebiet aufhalten (Originaltext: "Therapeutic indications: Active immunisation against tick-borne encepahlitis - TBE - for subjects older than 36 month of age in high-risk areas as based on official recommendations"). Aufgrund der starken Nebenwirkungen wurde dann im März von der Herstellerfirma auf die Zulassung verzichtet und vom Markt genommen.

Mittlerweile wurde dieser Impfstoff aber bereits durch andere Impfstoffe wieder ersetzt.

Das arznei-telegramm meinte in Heft 7/2007, dass "Kinder sind nur minimal durch FSME gefährdet, obwohl sie - abgesehen von Kleinkindern - wahrscheinlich häufiger Kontakt mit Zecken haben als Erwachsene.... Bleibende neurologische Schäden sind bei Kindern eine "Rarität" (a-t 2002; 33: 26), Impfstoff-Unverträglichkeiten jedoch sehr häufig: 28% der Ein- bis Zweijährigen bzw. 7% der Drei- bis Fünfjährigen reagieren auf FSME-IMMUN JUNIOR mit Fieber von 38-39° Celsius, 3% bzw. 0,6% mit Temperaturen von 39,1-40° Celsius. Kopfschmerzen sind sehr häufig. Nervenentzündungen, Enzephalitis u.a. kommen vor. Die Impfung von Kindern gegen FSME erscheint uns hierzulande in der Regel entbehrlich."

www.impfschaden.info veröffentlicht regelmässig Meldungen von Impfreaktionen/Impfschäden nach FSME Impfung. Diese finden Sie unter Nebenwirkungen der FSME Impfung .


 

 

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